A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | V | Z
Akkumulator: Ein Akkumulator ist ein elektrischer Verbund von Sekundärzellen, eine wiederaufladbare Batterie. Batterien
Akkupack: zusammengeschaltetes Paket mehrerer Akkumulatoren bezeichnet. Die Zellen sollten alle zum gleichen Typ gehören und eine gemeinsame Vorgeschichte besitzen.
Aktivierung: Bestimmte Batterien (z.B. Thermalbatterien) werden erst im Moment der Benutzung aktiviert, d.h. erst dann werden die in ihr ablaufenden chemischen Prozesse ermöglicht, wodurch sich eine hohe Lagerfähigkeit der Batterien ergibt.
Alkali-Mangan-Batterie: Weit verbreitete Primärbatterie auf Basis von Zink-Mangan in alkalischem Elektrolyt.
Aluminium: (chem. Zeichen: Al) ist ein silberweißes, dehnbares, an Luft sich passivierendes Leichtmetall, z.B. in der Aluminium-Luft-Batterie verwendet.
Ampere: Stromstärke
Anode: Die Anode ist bei einer Stromquelle der Minus-Pol, die negative Elektrode. Sie wird allgemein definiert als Elektrode, an der sich Oxidationsprozesse abspielen, durch die Elektronen abgegeben werden. Vorsicht Falle: Während Akkumulatoren aufgeladen werden, laufen die chemischen Prozesse umgekehrt ab, d.h. dann ist der Plus-Pol der Batterie die Anode.
A.N.S.I.: American National Standards Institute (amerikanisches Normungsgremium)
Arbeitsspannung: Die Arbeitsspannung ist die sich tatsächlich unter einer bestimmtem Verbrauchssituation einstellende Spannung.
Ausgleichsladung: Die Ausgleichsladung wird bei aus mehreren Zellen bestehenden Akkus angewandt, um auch die schwächeren Zellen im Verbund in der Kapazität an die bereits vollgeladenen Zellen anzugleichen. Die Ausgleichsladung besteht gewöhnlich aus einer langen Überladung, die die bereits geladenen Zellen nicht schädigt.
Batterie: Eine Batterie ist ein elektrischer Verbund von Zellen. Batterien
Bauform: Batterien werden in verschiedenen Bauformen hergestellt, zum Beispiel als prismatische Zellen, Rund- oder Knopfzellen.
Baugröße: Für Batterien gibt es Standardgrößen, z.B. gemäß der Normen IEC bzw. ANSI (USA) und JIS (Japan). Anwendungsbedingt wird vom Markt eine hohe Zahl von Zwischen- bzw. Sondergrößen verlangt. Zellengrößen
Blähgraphit: Graphit, der durch oxidierende Säuren und Erhitzen auf 650°C so behandelt wurde, dass er in dünne Blättchen zerfällt.
Blei: Batterierohstoff Blei
Blei-Akku: Bei einem Bleiakkumulator handelt es sich um eine Ausführung des Akkumulators, bei der die Elektroden im geladenen Zustand aus Blei und Bleidioxid und der Elektrolyt aus verdünnter Schwefelsäure besteht.
Brennstoffzell: Eine Brennstoffzelle ist eine galvanische Zelle, die die chemische Reaktionsenergie eines kontinuierlich zugeführten Brennstoffes und eines Oxidationsmittels in elektrische Energie wandelt.
C: Kapazität
Cadmium: (auch Kadmium; lat. cadmea , griech. kadmía „Zinkerz“) ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Cd und der Ordnungszahl 48.
DBFC: steht für 'Direct Borohydride Fuel Cell', eine moderne Brennstoffzelle auf Natrium-Bor-Hydrid-Basis mit einer Energiedichte bis ca. 400 Wh/kg.
Eisen: ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit Symbol Fe (lat. ferrum, Eisen) und Ordnungszahl 26.
Elektrolyt: Meist flüssiger Ionenleiter zwischen den Elektroden einer Batterie. Häufig verwendete Elektrolyte sind z.B. Schwefelsäure, Natronlauge und Kalilauge.
Elektrode: Elektrisch leitfähiger Pol einer Batterie. An den Elektroden spielen sich die stromliefernden elektrochemischen Reaktionen einer Batterie ab.
Elektrodenreaktion: Chemische Reaktion, sie sich beim Laden oder Entladen einer Batterie an den Elektroden abspielt.
Elektron: Negativ geladenes Elementarteilchen, Träger elektrischer Ladung.
Endspannung: Gemäß Norm oder Hersteller definierte niedrigste (erlaubte) Spannung einer Zelle oder Batterie.
Energie: spezifisch Energiedichte
Energiedichte: Die Energiedichte (auch: spezifische Energie) ist die in einer Batterie enthaltene verfügbare Energie pro Gewichteinheit, meist in Wattstunden pro Kilogramm (Wh/kg) ausgedrückt. Die volumische Energiedichte gibt die Energie pro Volumeneinheit (Wh/l) wieder.
Energiegewicht: alternative Bezeichnung für Energiedichte
Energievolumen: alternative Bezeichnung für Volumische Energiedichte
Entladung: Bei Batterien ist die Entladung der Abbau des chemisch gebundenen Energiepotenzials zugunsten elektrischer Energie bzw. daneben auch Wärme. Bei einem Kondensator ist die Entladung der Ausgleich des elektrischen Potenzials zwischen den Elektroden.
Entladestrom: Der Strom (I), der beim Entladen einer Batterie fließt. Ladestrom
Erhaltungsladung: Um Selbstentladung zu kompensieren und Akkumulatoren ständig auf maximalem Ladeniveau einsatzbereit zu halten, versorgt man sie nach dem Aufladen konstant mit der sog. Erhaltungsladung, die normalerweise 0,1 V über der Leerlaufspannung liegt.
Flachzelle: In den 20er Jahren geprägter Begriff für besonders flache Bauarten von Trockenbatterien des Zink-Kohle-Typs.
Gasung: In Batterien entstehen durch Elektrolyse oder durch spontanen Zerfall von Wassermolekülen Gase, im Wesentlichen Sauerstoff und Wasserstoff, je nach Bautyp auch verunreinigt durch mitgerissene Elektrolyt-Tröpfchen. Diesen Vorgang nennt man Gasung. Durch Gasung kann das hochexplosive Knallgas entstehen!
Gel-Elektrolyt: Um Batterien mit flüssigem Elektrolyt auslaufsicher zu machen, kann man Elektrolyte gelieren. Bei Bleiakkus geschieht dies beispielsweise durch den Zusatz von SiO2 zur Schwefelsäure.
Gerätebatterie: Batterien, die nicht ortsfest und keine Antriebs-, Starter- oder Bordsbatterien sind, werden Gerätebatterien genannt.
Hochtemperaturbatterie: Batterietyp, der aus technischen Gründen mit hohen Temperaturen betrieben werden muss, zum Beispiel weil Elektrolyte auf der Basis von Salzschmelzen verwendet werden.
IEC: steht für 'Internationale Elektrotechnische Kommission'. Sie wurde 1906 mit der Zielsetzung gegründet, die internationale Kooperation auf allen Gebieten der Normung und verwandten Gebieten zu fördern.
Innenwiderstand: Der Widerstand, der sich dem Stromfluss innerhalb einer Batterie entgegenstellt. Der Innenwiderstand ist eine wichtige Größe bei der Konzeption von Batterien, durch seine Senkung wird die Leistungsdichte erhöht.
Ion: Elektrisch geladenes Atom oder Molekül - Träger von elektrischer Ladung
Isotopenbatterie: In einer Isotopenbatterie wird die Zerfallswärme radioaktiver Isotope zur Stromgewinnung genutzt. Solche Batterien können über sehr lange Zeiträume konstant elektrische Energie abgeben, sind aber wegen der verwendeten radioaktiven Materialien potenziell für die Umwelt gefährlich. Isotopenbatterien werden in der Raumfahrttechnik eingesetzt. In den 70er Jahren gab es auch Herzschrittmacher mit Isotopenbatterien. Eine andere Bezeichnung für diesen Batterietyp ist RTG (Radioisotope Thermoelectric Generator).
Siehe auch: Akkus im Medizinsektor
Joule-Wärme: Energieverlust, der durch die Erwärmung stromdurchflossener Leiter auftritt:
Joule-Wärme Q = I2R t (Joule)
(R = Widerstand in Ohm, I = Strom in Ampere, t = Zeit in Sekunden)
Kadmium: Cadmium
Kalilauge: Kaliumhydroxid-Lösung (KOH) ist eine stark ätzende Flüssigkeit, die in vielen Batteriesystemen als Elektrolyt verwendet wird, z.B. im Nickel-Cadmium-Akku.
Kapazität: Die Kapazität beschreibt die verfügbare Elektrizitätsmenge, die in einer Batterie enthalten ist: Entladestrom (A) x Entladezeit (h). Sie wird mit C bezeichnet, und ihre Einheit meist in Amperestunden (Ah) wiedergegeben. Die Kapazität ist keine konstante Größe, sondern von der Entladedauer bzw. dem Entladestrom abhängig, ferner von der Temperatur. So gibt beispielsweise die Bezeichnung C5 die Kapazität für eine 5-stündige Entladedauer wieder (üblich bei Fahrzeugbatterien).
Kapazität, typisch: Durchschnittlich erreichte Kapazität von Zellen einer Serie.
Kapazität verfügbar: Die Kapazität abhängig von Lademethode, Ladezustand, Entladestrom, Temperatur, Endspannung und Alterung, d.h. nur in realer Anwendung messbar.
Katalysator: Sich nicht verbrauchender Stoff, der eine bestimmte chemische Reaktion fördert oder ermöglicht, z.B. Platin.
Kathode: Die Kathode ist bei einer Stromquelle der Plus-Pol, die positive Elektrode. Sie wird allgemein definiert als Elektrode, an der sich Reduktionsprozesse abspielen, durch die Elektronen aufgenommen werden. Vorsicht Falle: Während Akkumulatoren aufgeladen werden, laufen die chemischen Prozesse umgekehrt ab, d.h. dann ist der Minus-Pol der Batterie die Kathode.
Knallgas: Hochexplosives Sauerstoff-Wasserstoff-Gemisch. Kann durch Gasung entstehen.
Kupfer: ist ein chemisches Element mit dem Symbol Cu und der Ordnungszahl 29. Es ist ein Metall der 4. Periode in der 11. Gruppe im Periodensystem.
Ladeerhaltung: Die Ladeerhaltung wird angewandt um die Selbstentladung von Akkumulatoren zu kompensieren und die Akkus in ständiger maximaler Leistungsbereitschaft zu halten, z.B. Notstromversorgungen. Realisiert wird die Ladeerhaltung durch eine ständige oder zyklische Versorgung mit einem kleinen Ladestrom (Ladeerhaltungsstrom).
Ladeerhaltungsspannung: Die Ladeerhaltungsspannung liegt gewöhnlich bei 0,1 Volt über der Leerlaufspannung.
Ladegerät: Gerät (Transformator) zum Aufladen von Akkumulatoren. Moderne Ladegeräte sind mit einer intelligenten Steuerungselektronik ausgestattet, die im Idealfall Überladung und die sog. Memory-Effekte vermeidet.
Ladestrom: Der Strom (I), der beim Laden eines Akkumulators fließt. Er kann absolut (z.B. in Ampere) wiedergegeben werden oder relativ als Teil oder Vielfaches der Nennkapazität. Z.B. die Angabe 2 I5 beschreibt den doppelten Strom, der sich aus der Kapazität C5 ergibt.
Lebensdauer: Die Lebensdauer einer Batterie wird im Wesentlichen durch die Selbstentladung und den Stromverbrauch bestimmt. Die Lebensdauer eines Akkumulators wird durch die Anzahl der Ladezyklen, die bis zu einem definierten, irreversiblen Leistungsabfall möglich sind, definiert.
Leerlaufspannung: Die Leerlaufspannung ist die unbelastete Spannung einer Zelle oder Batterie, auch Klemmenspannung genannt.
Leistung, elektrische: Die elektrische Leistung ist (bei Gleichstrom) das Produkt aus der Spannung (U) und der Stromstärke (I). Sie wird in Watt (W) bzw. Joule/s wiedergegeben.
Leistungsdichte: Die Leistungsdichte beschreibt das Leistungsmaximum (I U) einer Batterie pro Gewichteinheit (W/kg) bzw. als volumische Leistungsdichte pro Volumeneinheit (W/l). Diese maximale Leistung kann einer Batterie nur sehr kurzzeitig entnommen werden.
Lithium: ist ein chemisches Element mit dem Symbol Li und der Ordnungszahl 3.
Lithium-Eisen-Phosphat-Akku: ist ein Akkumulator, dessen Chemie auf dem ursprünglichen Lithium-Ionen-Akkumulator (Li-Ion) basiert. Als Kathodenmaterial wird allerdings LiFe-PO4 verwendet.
LiFe-PO4-Zellen liefern sehr hohe Entladeströme und explodieren, im Gegensatz zu herkömmlichen Li-Ionen-Zellen, auch unter ungünstigen Bedingungen nicht. Zudem wird nur halb so viel Lithium benötigt, und eine Ladung auf 90% ist innerhalb weniger Minuten möglich. Auch die Leistungsdichte (160 bis 170 W/kg) liegt höher als beim Li-Ion-Akku (100 bis 120 W/kg). Ein Nachteil sind die geringere Spannung und die geringere Energiedichte im Vergleich zum Li-Ion-Akku.
Verwendung findet der LiFe-PO4-Akkumulator vor allem im 100-Dollar-Laptop und Fahrrädern mit elektrischem Hilfsantrieb. Auch an die Verwendung in modernen Elektroautos wird gedacht.
Lithium-Eisensulfid-Batterie: Thermalbatterie mit Anoden aus Lithium-Aluminium- oder Lithium-Silizium-Legierungen. Die Kathode besteht aus Eisensulfid, als Elektrolyt wird eine Salzschmelze (Lithium-/ Kaliumchlorid) verwendet. Lithium-Eisensulfid-Batterien sind Spezialbatterien für den militärischen Bereich.
Lithium-Polymer-Akku: (auch LiPoly oder LiPo) ist ein wiederaufladbarer Energiespeicher (Akkumulator) und eine Weiterentwicklung des Lithium-Ionen-Akkus.
Wie beim Lithium-Ionen-Akku besteht die Kathode (negative Elektrode) aus Graphit, die Anode aus Lithium-Metalloxid. Im Gegensatz dazu enthalten Lithium-Polymer-Akkus aber keinen flüssigen Elektrolyten, sondern einen auf Polymerbasis, der als feste bis gelartige Folie vorliegt. Die Komponenten des Akkus – Stromzuführung, negative Elektrode, Elektrolyt, positive Elektrode – lassen sich preiswert als Schichtfolien mit einer Dicke von weniger als 100 Mikrometer herstellen. Die Bauform der Lithium-Polymer-Akkus unterliegt praktisch keinen Beschränkungen.
Lithium-Ion-Akku: Ein Lithium-Ionen-Akkumulator (auch Lithium-Ionen-Akku, Li-Ionen-Akku, Li-Ionen-Sekundärbatterie, Lithium-Akkumulator) ist ein Akkumulator auf der Basis von Lithium. Er ist im Gegensatz zur Lithium-Batterie wiederaufladbar. Weiterentwicklungen des Li-Ionen-Akkus sind der Lithium-Polymer-Akku und der Lithium-Titanat-Akku.
Lithium-Jod-Batterie: Batteriesystem für sehr hohe Ansprüche an Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit (typische Energiedichte: 240 Wh/kg) und Langlebigkeit (5 bis 10 Jahre), z.B. für Herzschrittmacher.
Lithium-Silbervanadad-Batterie: Spezialbatterie für implantierbare Herzdefribrillatoren.
Mangan: ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Mn und der Ordnungszahl 25.
Memory-Effekt: wird der Kapazitätsverlust bezeichnet, der bei sehr häufiger Teilentladung eines Nickel-Cadmium-Akkus mit gesinterten Elektroden auftritt. Der Akku scheint sich den Energiebedarf zu merken und mit der Zeit statt der ursprünglichen, nur noch die bei den bisherigen Entladevorgängen benötigte Energiemenge zur Verfügung zu stellen. Elektrisch äußert sich der Effekt in einem frühen Spannungsabfall. Dies bedeutet letztlich eine Verringerung der nutzbaren Kapazität des Akkumulators, da Verbraucher eine Mindestspannung benötigen – sinkt die Zellenspannung unter diesen Mindestbedarf ab, wird die Zelle für die Nutzung unbrauchbar, obwohl sie noch weiterhin Strom liefern kann.
Metall-Luft-Batterie: Bei Metall-Luft-Batterien wird in alkalischem Elektrolyt das Anodenmetall (z.B. Eisen, Aluminium oder Zink) oxidiert, während an der katalytischen Kathode Luftsauerstoff mit Wasser zu Hydroxidionen umgesetzt wird. Besonders bei wiederaufladbaren Systemen sind die technischen Schwierigkeiten bei der Herstellung der Kathode sehr groß, sodass bisher noch keines der Systeme industriell hergestellt wird. Experimentelle Anwendung findet dieser Batterietyp als Antriebsbatterie für Nutzfahrzeuge oder als Notstromspeicher. Speziell beim Aluminium-Luft-Typ kann das Metall nach Verbrauch der Batterie mechanisch ausgetauscht und die Batterie damit wieder geladen werden. Man nennt diesen Typ 'mechanisch aufladbare Batterien'.
Natronlauge: Natronlauge ist Natriumhydroxid-Lösung (NaOH), eine stark ätzende Lauge, die bei manchen Batterietypen als Elektrolyt verwendet wird.
Negative Elektrode: Bei einer Stromquelle nennt man die negative Elektrode (Minus-Pol) Anode.
Nennkapazität: Gemäß Norm oder Hersteller festgelegte Kapazität unter definierten Bedingungen (Lademethode, Entladestrom, Zeit, Endspannung, Temperatur).
Nennspannung: Gemäß Norm oder Hersteller festgelegte Systemspannung.
Nickel: ist ein chemisches Element mit dem Symbol Ni und der Ordnungszahl 28.
Nickel-Cadmium-Akkumulator: (NiCd-Akku) ist ein wiederaufladbarer Akkumulator (so genannte Sekundärzelle).NiCd-Akkumulatoren haben eine nominale Spannung von 1,2 Volt, die somit 20 % unter den 1,5 Volt normaler Batterien liegt.
Nickel-Metallhydrid-Akkumulator: Ein Nickel-Metallhydrid-Akkumulator (NiMH) ist ein Akkumulator, der mechanisch baugleich zu handelsüblichen Batterien hergestellt wird. Diese Teile werden üblicherweise in das Batteriefach des mit Strom zu versorgenden Gerätes eingelegt und werden, ebenso wie Batterien, auch als Zelle bezeichnet. Nickel-Metallhydrid-Akkumulatoren verwenden eine Kathode mit Nickelhydroxid und eine Anode aus einem Metallhydrid.
Oxidation: Ursprünglich verstand man unter Oxidation die chemische Reaktion mit Sauerstoff. Heute bezeichnet man alle Reaktionen mit Elektronen-Abgabe als Oxidation. Das Gegenteil der Oxidation ist die Reduktion.
Platin: Platin ist ein seltenes und daher sehr teures, silberweißes und schweres Edelmetall, das als hervorragender Katalysator in vielen technischen Anwendungen eine große Bedeutung hat.
Plutonium: Plutonium ist ein radioaktives und sehr giftiges Schwermetall. In der Batterietechnik spielt es ausschließlich als Rohstoff für Isotopenbatterien eine Rolle.
Positive Elektrode: Bei einer Stromquelle nennt man die positive Elektrode (Plus-Pol) Kathode.
PCB: 'Protection Circuit Board' - elektronische Schaltungen, im Zusammenhang mit Li-Ion-Akkus gewöhnlich zur Überwachung von Unter- und Überspannung, Kurzschluss und Temperatur.
PCM: 'Protection Circuit Module' - elektronische Schaltungen, im Zusammenhang mit Li-Ion-Akkus gewöhnlich zur Überwachung von Unter- und Überspannung, Kurzschluss und Temperatur.
PEMFC (Proton Exchange Membrane Fuel Cell) Brennstoffzellen
PTC-Schalter: PTC steht für 'Positive Temperature Coefficient Resistance Switch'. Es handelt sich dabei um eine elektronische Sicherung in Li-Ion-Akkus auf Basis eines temperaturabhängig leitenden Polymers.
Quecksilber: ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Hg und der Ordnungszahl 80. Es ist das einzige Metall und neben Brom das einzige Element, das bei Normalbedingungen flüssig ist.
Reduktion: Ursprünglich verstand man unter Reduktion eine chemische Reaktion unter Abspaltung von Sauerstoff. Heute bezeichnet man alle Reaktionen mit Elektronen-Aufnahme als Reduktion. Das Gegenteil der Reduktion ist die Oxidation.
Regenerierbare Batterie: Ende der 90er Jahre auch unter der Bezeichnung Boomerang-Batterien auf den Markt gebrachte, begrenzt wiederaufladbare Alkali-Mangan-Batterien. Im Gegensatz zu Akkus können diese Batterien jedoch nur etwa 25 mal wiederaufgeladen werden. Diese Batterien wurden meist zusammen mit speziellen Ladegeräten verkauft.
Schwefelsäure: Schwefelsäure (H2SO4) ist eine der wichtigsten anorganischen Säuren, eine farb- und geruchlose und stark ätzende Flüssigkeit, die in beliebigem Verhältnis mit Wasser mischbar ist. Konzentrierte Schwefelsäure (Handelsform meist 96%ig) ist stark hygroskopisch und zerstört organische Materialien. Schwefelsäure wird in sehr großem Maßstab für viele technische Anwendungen hergestellt. In der Batterietechnik findet sie beispielsweise Verwendung als Elektrolyt in Blei-Akkumulatoren.
Sekundärbatterie: Wiederaufladbare Batterie, Akkumulator; Batterien
Selbstentladung: bezeichnet von selbst ablaufende Vorgänge, die dazu führen, dass sich Batterien und Akkumulatoren mehr oder weniger schnell entladen, auch wenn kein Verbraucher (Verbrauchsmittel) angeschlossen ist. Die Geschwindigkeit der Selbstentladung bestimmt, welcher Anteil der ursprünglich gespeicherten Ladungsmenge (Kapazität) nach Lagerung noch nutzbar ist. Die Selbstentladung gehört zu den wichtigsten Kenndaten von Batterien beziehungsweise Akkumulatoren. Die Kenntnis der Selbstentladung ist wichtig, um für bestimmte Anwendungen geeignete Batteriesysteme auszuwählen
Silberoxid-Zink-Batterie: In Form von Knopfzellen sehr weit verbreitete Primärbatterie für Uhren und Hörgeräte.
SOFC: (Solid Oxide Fuel Cell) Brennstoffzellen
Spezifische Energie: Energiedichte
Spannung: Die Spannung (U) beschreibt die Größe eines elektrischen Potentialunterschieds, bzw. die Arbeit, die ein Ladungsträger (z.B. ein Elektron) zwischen zwei Polen verrichten kann. Die Einheit für die Spannung ist das Volt (V).
Stromstärke: Die Stromstärke (I) beschreibt die Elektrizitätsmenge, die zwischen zwei Polen pro Zeiteinheit fließt. Sie wird mit der Einheit Ampere (A) wiedergegeben.
Supercaps: Kondensatoren
Thermalbatterie: Thermalbatterien sind Batterien mit einer sehr hohen Lagerfähigkeit. Erreicht wird diese durch Salzschmelzelektrolyte, die in festem Zustand nichtleitend sind. Erst zum Zeitpunkt des Einsatzes der Batterie wird das Elektrolyt durch den explosionsartigen Abbrand eines pyrotechnischen Gemischs zum Schmelzen gebracht und die Batterie dadurch aktiviert. Der Einsatz solcher Batterien liegt praktisch ausschließlich im militärischen Bereich.
Umgebungsbedingungen: Batterien dürfen nur unter den äußeren Einflüsse gelagert und betrieben werden, für die sie spezifiziert sind. Kritisch sind zum Beispiel die Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck oder Vibrationen.
Volt: Spannung
Zelle: Einzelelement eines Batteriesystems; Batterien
Zersetzungsspannung: Spannung, ab der das Elektrolyt oder andere Komponenten einer Batterie elektrolytisch zersetzt werden. Bei wässrigen Lösungen liegt diese Spannung theoretisch bei 1,23 Volt, sie kann aber durch Inhibitoren auf ca. 2 Volt erhöht werden.
Zink:ist ein chemisches Element mit dem Symbol Zn und der Ordnungszahl 30. Zink wird zu den Übergangsmetallen gezählt, nimmt aber darin eine Sonderstellung ein, da es wegen der abgeschlossenen d-Schale in seinen Eigenschaften eher den Erdalkalimetallen ähnelt
Zink-Luft-Batterie: Eine Zink-Luft-Batterie ist eine Knopfzelle, deren Spannung von maximal 1,65 V aufgrund einer Zink-Sauerstoff-Reaktion entsteht. Meist wird die Spannung durch Reduzierung der Luftzufuhr auf 1,35 bzw. 1,4 V reduziert, um Kompatibilität zu nicht mehr hergestellten Quecksilberoxid-Zink-Batterien zu gewährleisten, wie sie beispielsweise in Hörgeräten (siehe auch Hörgerätebatterie) eingesetzt werden. Die Zink-Luft-Batterie wurde vor allem aufgrund des Rohstoffmangels nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Heute bietet sie in der Bauform als Knopfzelle durch besonders hohe Energiedichte und eine annähernd waagerechte Entladungskurve die optimale Stromversorgung für analoge und digitale Hörgeräte.
Zink-Kohle-Batterie: Die erste Batterie, die breiten industriellen Einsatz und den Schritt in Privathaushalte erfuhr, war eine Zink-Kohle-Batterie, das 1860 entwickelte Leclanché Element ('Pile Leclanché') des französischen Wissenschaftlers Georges Leclanché (1839 - 1882). Die Weiterentwicklung dieses Batterietyps war die Alkali-Mangan-Batterie.
Zyklenfestigkeit: Die Zyklenfestigkeit gibt bei Akkumulatoren die Anzahl der Ladzyklen wieder, die bis zu einem definierten, irreversiblen Leistungsabfall möglich sind.
von 10:00 - 15:00 Uhr
Montag - Freitag
Passend für Notebooks, PDA, Digitalkamera, MP3 Player, PSP, portable DVD-Player, Mobiltelefone (Nokia, Siemens, Motorola, Samsung, SonyEricsson)
Lieferumfang: Super Portable Power Station SPPS-200, N
weiterlesen >>